
Dr. Jan Minde
Tierzahnmedizin & Weichteilchirurgie
Tierzahnmedizin · Spezialgebiet Zahn
Hunde und Katzen fressen oft einfach weiter, auch mit kranken oder fehlenden Zähnen. Sie gewöhnen sich an einen Dauerschmerz, den Sie im Alltag kaum bemerken — bis nach einer Zahnsanierung plötzlich auffällt, wie viel munterer Ihr Tier wirkt. Als Ihr Tierzahnarzt in Cremlingen gehen wir gezielt gegen Beschwerden vor, die im Alltag niemand sieht.
Ihr Tierzahnarzt für Cremlingen, Braunschweig, Königslutter am Elm, Wolfenbüttel und Wolfsburg.
Worauf Sie achten können
Weil Tiere Zahnschmerzen verbergen, lohnt sich ein aufmerksamer Blick. Diese sechs Beobachtungen sind ein guter Anlass, Ihr Tier bei uns vorzustellen.
Auch nach normaler Pflege riecht es deutlich, ein Hinweis auf Beläge oder eine Entzündung.
Vorsichtiges Kauen oder Kauen nur auf einer Seite weist oft auf einen schmerzenden Zahn hin.
Vermehrtes Speicheln oder häufiges Schmatzen kann ein Zeichen für Unwohlsein im Maul sein.
Geschwollenes oder blutendes Zahnfleisch deutet auf eine Entzündung des Zahnhalteapparates hin.
Sichtbare Beläge oder gelockerte Zähne sind ein klarer Anlass für eine Untersuchung.
Wenn Ihr Tier hartes Futter meidet oder weniger spielt, kann das an den Zähnen liegen.
Dentalröntgen
Wurzelentzündungen, abgebrochene Wurzeln oder bei Katzen die sogenannten resorptiven Läsionen liegen unter dem Zahnfleisch, eine reine Sichtkontrolle würde sie übersehen. Erst das Dentalröntgen zeigt jeden Zahn einzeln und macht eine sichere Entscheidung möglich.
Sichtbar1/3
Verborgen2/3
Wurzelentzündung
Fraktur
Resorptive Läsion
Motiv mit KI erstellt
Unsere Leistungen
Mit Dr. Jan Minde und Dr. Susanne Buschtöns haben wir zwei Tierzahnärzte mit Schwerpunkt Zahnheilkunde, vom Vorsorge-Check über den Zahnerhalt bis zur Zahnchirurgie.
Erkennt Erkrankungen, die von außen unsichtbar bleiben: Wurzelentzündungen, Frakturen und resorptive Läsionen bei Katzen.
Gründliche Reinigung unter schonender Narkose, auch unter dem Zahnfleischrand.
Wo möglich erhalten wir Zähne mit zahnerhaltenden, endodontischen Maßnahmen. Wo nötig, entfernen wir erkrankte Zähne schonend, stets mit wirksamer Schmerztherapie.
So gewöhnen Sie Ihr Tier behutsam an die Zahnpflege zu Hause.
Auch Kaninchen, Meerschweinchen & Co. behandeln wir fachkundig.
Erkrankungen, die wir behandeln
Viele Zahnerkrankungen entstehen verborgen unter dem Zahnfleisch. Diese Befunde erkennen und behandeln wir am häufigsten, sicher diagnostiziert per Dentalröntgen.
Die häufigste Zahnerkrankung bei Hund und Katze: eine Entzündung des Zahnhalteapparates, nicht zu verwechseln mit der reinen Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Wir reinigen gründlich, auch unter dem Zahnfleischrand, und stoppen so das Fortschreiten.
Schmerzhafte Auflösung der Zahnsubstanz, bei Katzen als FORL, bei Hunden als CORL. Von außen kaum sichtbar, erkennen wir sie im Dentalröntgen und behandeln betroffene Zähne gezielt.
Ein gebrochener Zahn mit freiliegendem Nerv ist schmerzhaft und ein Eintrittstor für Bakterien. Je nach Befund erhalten wir den Zahn oder entfernen ihn schonend.
Anhaltender Maulgeruch ist selten harmlos, meist stecken Beläge oder eine Entzündung dahinter. Wir klären die Ursache ab und behandeln sie, statt nur den Geruch zu kaschieren.
Kieferorthopädie
Bei Hund und Katze geht es in der Kieferorthopädie nicht um ein „schönes“ Gebiss, sondern allein um Funktion und Schmerzfreiheit. Stehen Zähne fehl, können sie beim Zubeißen auf das Zahnfleisch, den Gaumen oder andere Zähne treffen. Das verursacht Schmerzen, Verletzungen und auf Dauer Schäden am Gewebe. Solche Fehlstellungen (Malokklusionen) können erblich-skelettal bedingt sein (z. B. Über- oder Unterbiss) oder einzelne Zähne betreffen.
Besonders wichtig im Welpenalter: Bleiben beim Zahnwechsel Milchzähne stehen, während die bleibenden Zähne schon durchbrechen („doppelte Zahnreihe“), können die nachrückenden Zähne in eine Fehlstellung gedrängt werden. Auch zu eng oder nach innen stehende Fangzähne, die in den Gaumen beißen, sind ein häufiges, schmerzhaftes Problem, und lassen sich am besten früh erkennen.
Was wir tun: Schon bei der zahnärztlichen Untersuchung, gern bereits während des Zahnwechsels, beurteilen wir den Biss Ihres Tieres und sichern den Befund per Dentalröntgen. Schmerzhafte Ursachen, etwa persistierende Milchzähne, behandeln wir gezielt. Auch weitergehende kieferorthopädische Korrekturen führen wir, wenn nötig, gezielt durch oder überweisen sie an hochspezialisierte Kolleginnen und Kollegen.
Aus Verantwortung: Kieferorthopädie bei Tieren dient ausschließlich dem Tierwohl und niemals der Optik. Eine kosmetische „Korrektur“, die erbliche Fehlstellungen bei Zuchttieren verdecken soll, lehnen wir aus Tierschutzgründen ab.
So läuft eine Zahnbehandlung ab
Eine gründliche Zahnbehandlung ist nur in Narkose schmerzfrei und sicher möglich. So können wir das gesamte Gebiss beurteilen, jeden Zahn röntgen und auch unter dem Zahnfleisch reinigen.
Wir untersuchen Ihr Tier, besprechen Risiken und ergänzen bei Bedarf eine Blutuntersuchung.
Jeder Zahn wird einzeln geröntgt und beurteilt. Erst dann steht der Behandlungsplan.
Zahnstein und Beläge werden entfernt, erkrankte Zähne so schonend wie möglich behandelt.
Ihr Tier kommt in ruhiger Umgebung zu sich. Sie nehmen es mit klarer Anleitung mit nach Hause.
Zahngesundheit & Allgemeinbefinden
Über die Blutbahn können Bakterien aus einer unbehandelten Zahnentzündung auch andere Bereiche des Körpers belasten. Ein saniertes Gebiss ist deshalb mehr als Kosmetik. Es kann das Wohlbefinden Ihres Tieres spürbar verbessern.
Viele Halter berichten nach einer Zahnsanierung: Ihr Tier wirkt munterer, spielt wieder und ist ausgeglichener. Das zeigt, wie eng Zahngesundheit und Lebensqualität zusammenhängen.
Maul · Ursprung
Herz
Niere
Allgemeinbefinden
Kaninchen & Heimtiere
Wird das Gebiss nicht ausreichend abgenutzt, entstehen Fehlstellungen, scharfe Kanten und schmerzhafte Veränderungen. Frisst Ihr Tier weniger oder verändert sich der Kot, sollten Sie nicht abwarten.
Wir untersuchen und behandeln Kaninchen, Meerschweinchen und andere Heimtiere fachkundig und behutsam, mit dem nötigen Spezialwissen für ihre besondere Anatomie.
Bei Heimtieren zählt oft jeder Tag — bitte zögern Sie nicht.
Foto mit KI erstellt
Nur in Narkose lassen sich alle Zähne gründlich beurteilen, jeder Zahn röntgen und auch die Bereiche unter dem Zahnfleischrand schmerzfrei reinigen. Vor der Narkose untersuchen wir Ihr Tier, besprechen mögliche Risiken und ergänzen bei Bedarf eine Blutuntersuchung.
Typische Hinweise sind Maulgeruch, langsames oder einseitiges Kauen, vermehrtes Speicheln, gerötetes Zahnfleisch, sichtbarer Zahnstein oder Zurückhaltung beim Fressen harter Nahrung. Tiere verbergen Zahnschmerzen oft. Im Zweifel sollten Sie die Zähne untersuchen lassen.
Ein großer Teil jedes Zahns liegt verborgen im Kieferknochen. Wurzelentzündungen oder bei Katzen sogenannte resorptive Läsionen sind von außen nicht zu sehen. Erst das Röntgen jedes einzelnen Zahns zeigt, welche Zähne erhalten werden können und welche behandelt werden müssen.
Nein. Ob und welche Zähne behandelt oder entfernt werden, entscheidet sich erst nach Untersuchung und Röntgen. Unser Ziel ist es, gesunde Zähne zu erhalten und nur erkrankte Zähne zu behandeln.
Ja. Bei Kaninchen, Meerschweinchen und anderen Heimtieren wachsen die Zähne lebenslang nach, wodurch schmerzhafte Fehlstellungen entstehen können. Frisst ein Heimtier weniger, sollten Sie nicht abwarten, hier zählt oft jeder Tag.
Behutsames Zähneputzen, an das Ihr Tier am besten früh gewöhnt wird, sowie geeignete Kauangebote unterstützen die Zahngesundheit. Regelmäßige Kontrollen helfen, Probleme früh zu erkennen, bevor sie Beschwerden machen.
FORL (Feline odontoklastische resorptive Läsionen) ist eine schmerzhafte Auflösung der Zahnsubstanz, die vor allem Katzen betrifft; beim Hund spricht man von CORL. Sie ist von außen oft nicht zu sehen und wird erst im Dentalröntgen sichtbar. Betroffene Zähne behandeln wir gezielt, um die Schmerzen zu beenden.
Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates und die häufigste Zahnerkrankung bei Hund und Katze. Wir behandeln sie mit einer professionellen Zahnreinigung unter Narkose, auch unterhalb des Zahnfleischrands, und stoppen so das Fortschreiten, bevor Zähne verloren gehen.
Anhaltender Maulgeruch ist meist ein Zeichen für Zahnbeläge oder eine Entzündung im Maul und nur selten harmlos. Wir klären die Ursache tierärztlich ab und behandeln sie; regelmäßige Zahnpflege und Kontrollen beugen vor.
Bleiben Milchzähne stehen, während die bleibenden Zähne schon durchbrechen, können diese in eine Fehlstellung gedrängt werden, und es sammeln sich leichter Beläge zwischen den Zähnen. Lassen Sie den Biss Ihres Welpen beim Zahnwechsel kontrollieren; oft ist eine frühzeitige Behandlung einfacher und schonender.
Helle Räume, moderne Technik und ein eingespieltes Team. So sieht der Ort aus, an dem Ihr Tier behandelt wird.
Buchen Sie online einen Termin oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie persönlich.
Eine Auswahl Ihrer Ansprechpartner für diesen Bereich, natürlich begleitet Sie unser gesamtes Team.

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