Bin ich als Neukunde willkommen — und wie melde ich mich an?

Selbstverständlich freuen wir uns über neue Patienten. Damit Ihr erster Besuch entspannt abläuft, registrieren Sie sich bitte vorab online über unser Neukunden-Formular — Stammdaten, Vorerkrankungen und Versicherung liegen so schon vor dem Termin bei uns vor. Anschließend buchen Sie Ihren ersten Termin online über termin.vet/cremlingen oder telefonisch unter 05306 / 5722841. Bringen Sie bitte den Impfpass und — falls vorhanden — Vorbefunde mit.

Behandeln Sie auch Heimtiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen?

Ja. Mit Dr. Susanne Buschtöns haben wir eine Tierärztin im Team mit explizitem Schwerpunkt Heimtier­medizin. Für eine möglichst stress­freie Untersuchung wählen wir gerne ruhige Tageszeiten. Mehr Informationen unter Tierarzt für Heimtiere sowie in unseren Ratgeber-Artikeln zu Kaninchen und Meerschweinchen.

Bieten Sie Tierzahnmedizin an?

Ja, das ist eines unserer Spezialgebiete. Mit Dr. Jan Minde und Dr. Susanne Buschtöns haben wir gleich zwei Tierzahnärzte im Team — inklusive Dental­röntgen, Zahn­chirurgie und Prophylaxe. Wir sind Mitglied in der DGT (Deutsche Gesellschaft für Tierzahnheilkunde). Mehr unter Tierzahnmedizin oder in den Ratgeber-Artikeln zu Zahnpflege bei Hund und Katze und Zahnproblemen beim Tier.

Bieten Sie Hausbesuche an?

In bestimmten Situationen — etwa bei sehr alten oder schwer kranken Tieren — bieten wir Hausbesuche an. Bitte rufen Sie uns für die Terminabsprache direkt an, damit wir das passende Zeitfenster finden.

Wie funktioniert die Notdienst-Erreichbarkeit?

Werktags zwischen 7 und 22 Uhr versorgen wir akute Fälle selbst oder vermitteln Sie an unsere Partner-Tierarztpraxen der Region. Außerhalb dieser Zeiten oder am Wochenende informiert Sie unser Anrufbeantworter über die nächste diensthabende Tierklinik. Mehr Details auf der Notdienst-Seite.

Wie sind die ungefähren Kosten — und akzeptieren Sie Tierkranken­versicherungen?

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebühren­ordnung für Tierärzte (GOT) — die Behandlungs­kosten besprechen wir vorab transparent mit Ihnen. Direkt­abrechnung ist mit drei Tierkranken­versicherungen etabliert: Agila, Barmenia und balunos. Voraussetzung ist immer eine unterschriebene Abtretungs­erklärung. Bei allen anderen Versicherungen begleichen Sie unsere Rechnung zunächst selbst und reichen sie anschließend bei Ihrer Versicherung zur Erstattung ein. Besonderheit Barmenia: Mit Raban Esser haben wir einen festen Agenturpartner, der unsere Praxis kennt und Sie persönlich begleitet — von Tarifauswahl bis Schadensfall. Wie sich die Kosten typischerweise zusammensetzen, erklären wir auf unserer Seite zu den Preisen.

Sie arbeiten mit der Barmenia zusammen — wer ist Ansprechpartner?

Mit der Barmenia haben wir eine Besonderheit, die andere Versicherungen so nicht bieten: Raban Esser ist unser fester Barmenia-Agenturpartner. Er kennt unsere Praxis und begleitet Sie persönlich — von der Tarifauswahl über den Antrag bis zur Abwicklung im Schadensfall. Sind Sie bereits Barmenia-Kunde und möchten direkt mit uns abrechnen, benötigen wir wie immer eine unterschriebene Abtretungs­erklärung.

Nach welcher Gebührenordnung rechnen Sie ab?

Wie alle Tierarztpraxen in Deutschland rechnen wir nach der bundesweit gültigen Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab. Jede einzelne Leistung wird nachvollziehbar auf der Rechnung ausgewiesen. Die Höhe richtet sich nach Art und Aufwand der Behandlung. Die jeweils aktuelle GOT können Sie bei der Bundestierärztekammer einsehen.

Bekomme ich vorab einen Kostenvoranschlag?

Ja. Für geplante Behandlungen und Operationen erstellen wir Ihnen auf Wunsch gerne vorab einen Kostenvoranschlag, damit Sie die zu erwartenden Kosten einschätzen können. Sprechen Sie uns einfach bei der Terminvereinbarung darauf an.

Warum kann eine Behandlung im Notdienst teurer sein?

Für tierärztliche Leistungen außerhalb der regulären Sprechzeiten sieht die GOT einen Notdienstzuschlag vor. Dieser ist bundesweit einheitlich geregelt und deckt die Bereitschaft zu Rand- und Notfallzeiten ab. Mehr zum Ablauf auf der Notdienst-Seite.

Gibt es Parkplätze direkt an der Praxis?

Ja, vor der Praxis stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung — auch ein behindertengerechter Stellplatz. Die Praxis ist barrierefrei zugänglich.

Welche Unterlagen sollte ich zum ersten Termin mitbringen?

Bringen Sie bitte den Impfpass oder Heimtier­ausweis mit, eventuelle Vorbefunde anderer Tierärzte sowie eine Liste aller Medikamente, die Ihr Tier aktuell bekommt. Bei Tierkranken­versicherung gerne auch die Versicherungs­daten.

Muss mein Tier vor einer Operation nüchtern sein?

Ja, in der Regel sollte Ihr Tier 8–12 Stunden vor einer geplanten Narkose nichts mehr fressen. Wasser darf weiter angeboten werden. Detaillierte Hinweise — auch zur Medikation — erhalten Sie im Vorgespräch.

Bekomme ich Befunde digital — z. B. per App?

Ja. Über unsere MeineTiere-App können Sie Befunde, Impftermine und Erinnerungen bequem auf dem Smartphone verwalten. Auf Wunsch senden wir Ergebnisse auch per E-Mail.

Bieten Sie Kastrationen an — und wann ist der richtige Zeitpunkt?

Ja, sowohl klassische als auch laparoskopische Kastrationen gehören zu unserem Standardangebot. Den richtigen Zeitpunkt besprechen wir individuell — Rasse, Geschlecht, Alter und Lebens­umstände spielen eine Rolle.

Kann ich meine Katze und meinen Hund gemeinsam mitbringen?

Wir empfehlen, Katzen und Hunde nach Möglichkeit getrennt zu transportieren. Wir haben eine eigene Wartezone für Katzen — damit Ihr Stubentiger ruhig bleibt und sich nicht von Hunden gestresst fühlt.

Mein Tier hat Angst vor dem Tierarzt — was können Sie tun?

Wir wissen, wie belastend das ist — für Ihr Tier und für Sie. Unsere Praxis ist auf einen stressarmen Besuch ausgelegt: getrennte Wartebereiche für Hund und Katze, ruhige Abläufe, ein einfühlsames, geschultes Team und auf Wunsch ein Termin zu einer besonders ruhigen Tageszeit. Sagen Sie uns bei der Buchung, dass Ihr Tier ängstlich ist — dann planen wir entsprechend. Mehr dazu auf den Seiten Hundefreundliche Praxis und Katzenfreundliche Praxis.

Darf ich bei der Untersuchung meines Tieres dabei bleiben?

In den allermeisten Fällen ja — die Anwesenheit des vertrauten Menschen beruhigt viele Tiere. Bei bestimmten Untersuchungen, beim Röntgen oder bei Eingriffen unter Narkose ist es aus Sicherheits- und Strahlenschutzgründen nicht möglich. Wir sagen Ihnen das jeweils offen und erklären, warum.

Woran erkenne ich, ob es ein Notfall ist?

Rufen Sie im Zweifel lieber einmal zu viel an. Deutliche Warnzeichen sind unter anderem Atemnot, anhaltendes Erbrechen, ein aufgeblähter Bauch, starke Blutungen, Krampfanfälle, Vergiftungsverdacht oder ein Tier, das nicht mehr aufstehen kann. Am Telefon helfen wir Ihnen einzuschätzen, wie dringend es ist. Mehr dazu auf der Notdienst-Seite.

Mein Tier frisst nicht oder verhält sich anders — soll ich sofort kommen?

Tiere verbergen Beschwerden oft lange — Appetitlosigkeit, Rückzug oder verändertes Verhalten sind ernst zu nehmen. Hält das länger als ein bis zwei Tage an oder kommen weitere Anzeichen hinzu, vereinbaren Sie bitte zeitnah einen Termin. Bei akuten Beschwerden rufen Sie uns gern direkt an.

Welche Impfungen braucht mein Hund oder meine Katze — und wie oft?

Welche Impfungen sinnvoll sind, hängt von Tierart, Alter, Haltung und Lebensumständen ab. Wir stellen für Ihr Tier einen individuellen Impfplan zusammen und besprechen die Auffrischungs-Intervalle mit Ihnen. Den Impfstatus prüfen wir bei jedem Vorsorgetermin.

Wie oft sollte mein Tier zur Vorsorgeuntersuchung?

Als Orientierung: gesunde erwachsene Tiere einmal jährlich, ältere Tiere gern halbjährlich. Beim Vorsorgetermin schauen wir uns Ihr Tier gründlich an und prüfen unter anderem Zähne, Gewicht und Impfstatus — so lassen sich Veränderungen früh erkennen.

Wie kann ich einen Termin verschieben oder absagen?

Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Bitte sagen Sie möglichst frühzeitig ab, wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können — so können wir den Platz an ein anderes Tier vergeben.

Ab welchem Alter sollte ich mit einem Welpen oder Kitten zum ersten Mal kommen?

Am besten in den ersten Wochen nach dem Einzug. Beim ersten Termin schauen wir das Jungtier gründlich an, besprechen Impfungen, Entwurmung, Ernährung und Kastration und beantworten Ihre Fragen rund um die erste Zeit. Ein früher, freundlicher Besuch hilft, dass Ihr Tier den Tierarzt von Anfang an positiv kennenlernt.

Mein Tier ist schon alt — lohnt sich Vorsorge da überhaupt noch?

Gerade dann. Bei älteren Tieren entwickeln sich Veränderungen an Nieren, Herz, Schilddrüse, Gelenken oder Zähnen oft schleichend. Wird etwas früh erkannt, lässt es sich meist schonender begleiten — und Ihr Tier gewinnt an Lebensqualität. Für Senioren bieten wir eine gezielte Vorsorge an.

Wie läuft eine Narkose ab — und ist sie sicher?

Vor jeder geplanten Narkose untersuchen wir Ihr Tier und stimmen das Vorgehen individuell auf Alter und Gesundheitszustand ab; oft gehört eine Blutuntersuchung dazu. Während des Eingriffs wird Ihr Tier kontinuierlich überwacht. Ein Restrisiko lässt sich nie vollständig ausschließen — wir tun aber alles, um es so gering wie möglich zu halten, und beantworten vorab gern alle Ihre Fragen.

Begleiten Sie uns auch, wenn der Abschied von einem Tier ansteht?

Ja. Der Abschied von einem geliebten Tier ist einer der schwersten Momente. Wir nehmen uns dafür Zeit, in Ruhe und ohne Hektik, und begleiten Sie einfühlsam. Mehr dazu auf unserer Seite zur Abschiedsbegleitung.

Kann ich bei Ihnen eine Zweitmeinung einholen?

Selbstverständlich. Wenn Sie sich nach einer Diagnose oder vor einer Entscheidung eine weitere fachliche Einschätzung wünschen, sind Sie bei uns willkommen. Bringen Sie vorhandene Befunde mit — das hilft uns, Sie gut zu beraten. Mehr dazu auf der Seite Zweitmeinung.

Mein Tier hat Übergewicht — unterstützen Sie bei der Ernährung?

Ja. Übergewicht belastet Gelenke, Herz und Stoffwechsel. Wir schätzen den Ernährungszustand Ihres Tieres ein, besprechen mit Ihnen einen realistischen Plan und begleiten die Gewichtsentwicklung mit regelmäßigen Kontrollen — ohne Druck, in Ihrem Tempo. Hintergründe und Tipps im Ratgeber Ernährungsberatung Hund.

Wir möchten mit unserem Tier verreisen — was ist nötig?

Für Reisen ins Ausland braucht Ihr Tier in der Regel einen EU-Heimtierausweis, eine gültige Tollwutimpfung und eine Kennzeichnung per Mikrochip; je nach Reiseland gelten zusätzliche Vorgaben. Den Tollwut-Antikörpertiter lassen wir auf Wunsch über ein externes Speziallabor bestimmen. Sprechen Sie uns frühzeitig an — manche Schritte haben Vorlauffristen.

Wie lange muss mein Tier vor einer Narkose nüchtern bleiben?

Hunde und Katzen: 6–12 Stunden ohne Futter, Wasser bleibt erlaubt. Kleinsäuger und Kaninchen: nicht fasten — bitte gewohntes Futter mit in die Transportbox legen. Den kompletten Ablauf erklären wir Schritt für Schritt im Ratgeber Narkose, OP & Nachsorge.

Was muss ich der Praxis vor einem Eingriff in Narkose mitteilen?

Alle bekannten Vorerkrankungen (Herz, Kreislauf, Leber, Niere, Epilepsie), regelmäßig verabreichte Medikamente, bekannte Unverträglichkeiten und frühere Narkosezwischenfälle. Bei Collies und verwandten Rassen empfehlen wir vorab einen MDR1-Gentest, da bestimmte Narkosemittel hier kritisch sein können. Details im Ratgeber Narkose, OP & Nachsorge.

Was passiert während der Narkose — und wer überwacht mein Tier?

Vor jeder Anästhesie untersucht eine Tierärztin oder ein Tierarzt Ihr Tier. Es erhält eine sanfte Beruhigungsspritze und in der Regel einen Venenkatheter für Infusionen und Medikamente. Während der gesamten Narkose ist ein Tierarzt anwesend; bei längeren Eingriffen kommt eine Inhalationsnarkose mit Sauerstoff zum Einsatz. Auch in der Aufwachphase bleibt Ihr Tier durchgehend unter Beobachtung. Mehr dazu im Ratgeber Narkose, OP & Nachsorge.

Wie versorge ich mein Tier nach der OP zu Hause in den ersten 24 Stunden?

Ruhe, Wärme und ein vertrautes Umfeld sind das Wichtigste: ruhiger, abgedunkelter Raum, weich gelagert, nicht auf Bett oder Sofa. Wasser darf jederzeit zur Verfügung stehen, Futter nach individueller Absprache. Die Wunde muss sauber und trocken bleiben — Ihr Tier darf nicht lecken oder kratzen. Bei Kleinsäugern muss das Tier am OP-Tag wieder fressen, sonst droht ein akuter Notfall. Den kompletten 24-Stunden-Plan finden Sie im Ratgeber Narkose, OP & Nachsorge.

Wann werden die Fäden nach einer Operation gezogen?

Hautfäden werden in der Regel 9–12 Tage nach der OP gezogen. Den genauen Termin vereinbaren wir bei der Entlassung. Bitte halten Sie auch geplante Nachuntersuchungen und Medikamentengaben ein. Details im Narkose-Ratgeber.

Welche Warnzeichen nach einer OP sollte ich ernst nehmen — und wann sofort anrufen?

Bitte rufen Sie uns unter 05306 / 572 28 41 sofort an, wenn Sie eines beobachten: Schläfrigkeit oder Gleichgewichtsstörungen noch nach 24 Std., starke oder lang anhaltende Schmerzen, stark geschwollene oder eiternde Wunde, gelöste Fäden vor Tag 10, Appetitlosigkeit am Folgetag (Kleinsäuger: am OP-Tag), Durchfall, Erbrechen, Krämpfe, Fieber, fehlender Urinabsatz — und alles, was Sie beunruhigt. Im Zweifel lieber einmal mehr anrufen. Die vollständige Warnzeichen-Liste finden Sie im Ratgeber Narkose, OP & Nachsorge.

Was gehört zur Vorsorge und in welchen Abständen?

Die jährliche Vorsorgeuntersuchung umfasst Allgemeincheck, Impfberatung, Parasitenkontrolle, Zahn- und Gewichtskontrolle. In der zweiten Lebenshälfte empfehlen wir zwei Kontrollen pro Jahr inklusive Bluttest. Mehr unter Vorsorge & Impfung und im Ratgeber Vorsorge bei älteren Hunden und Katzen.

Ihre Frage war nicht dabei?

Wir antworten gerne persönlich — telefonisch, per E-Mail oder buchen Sie direkt einen Termin.

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