Der Welpe in der Familie — KI-generiertes Symbolbild zum Ratgeber der Kleintierpraxis Cremlingen Hinweis: Dieses Bild wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt.

Ein Welpe bereichert das Familienleben, bringt aber auch viel Neues mit sich. Damit das Zusammenleben für alle gelingt, ist es hilfreich, sich in den Welpen hineinzuversetzen. Er verlässt eine vertraute Welt und muss sich in seinem neuen Zuhause erst zurechtfinden. Mit Rücksicht, klaren Abläufen und Geduld wächst er gut in die Familie hinein.

Ein großer Schritt für den Welpen

Beim Züchter war für den Welpen alles vertraut: die Menschen, die Geschwister, die Mutter, die Gerüche und Geräusche. Mit dem Umzug in sein neues Zuhause verändert sich für ihn von einem Tag auf den anderen fast alles.

Autofahren, neue Menschen, fremde Tiere, ungewohnte Düfte und Geräusche, neues Futter und neue Regeln: All das muss er kennenlernen. Vor allem aber lebt er nun zum ersten Mal ohne seine Mutter und seine Geschwister. Diesem großen Schritt gilt es mit Verständnis zu begegnen.

Sicherheit durch Nähe

Ein Welpe beruhigt sich am schnellsten, wenn er seine neue Familie um sich hat. Die Anwesenheit vertrauter Bezugspersonen gibt ihm Halt, gerade in den ersten Tagen.

Der Welpe sollte in der Nähe seiner Menschen schlafen und in ihrer Gegenwart wieder aufwachen. Das bedeutet nicht, dass er im Bett schlafen muss, wohl aber, dass er Sie sehen oder spüren kann. So fühlt er sich nicht verlassen und lernt nach und nach, an einem sicheren Ort zur Ruhe zu kommen.

Der richtige Schlafplatz

Richten Sie den Schlafplatz des Welpen an einem ruhigen Ort ein, gern etwas geschützt in einer Ecke. Wichtig ist, dass dieser Platz ein Rückzugsort ist, an dem der Welpe in Ruhe gelassen wird.

Niemand sollte ihn dort stören, auch Kinder nicht. Wenn der Welpe lernt, dass er an diesem Platz immer seine Ruhe hat, wird er ihn gern aufsuchen, und das erleichtert auch das spätere Training des Alleinbleibens.

Alle Familienmitglieder einbeziehen

Damit das Zusammenleben gelingt, sollten alle in der Familie an einem Strang ziehen:

  • einheitliche Regeln, damit der Welpe nicht verunsichert wird,
  • klare Absprachen, wer welche Aufgaben übernimmt,
  • feste Zeiten für Fütterung, Spaziergänge und Ruhe,
  • ruhiger, freundlicher Umgang ohne lautes Schimpfen,
  • genügend Ruhephasen, denn Welpen brauchen viel Schlaf.

Kinder und Welpen

Kinder und Welpen können wunderbare Gefährten werden. Wichtig ist, dass Kinder lernen, den Welpen behutsam zu behandeln und seine Ruhe zu respektieren. Begegnungen zwischen kleinen Kindern und dem Welpen sollten immer von Erwachsenen begleitet werden.

Nicht allein lassen am Anfang

Ein junger Welpe kann das Alleinbleiben nur in kleinen Schritten lernen. In den ersten Tagen sollte er nicht allein gelassen werden. Solange er sich noch nicht eingelebt hat und keinen ruhigen Hundekameraden an seiner Seite hat, braucht er die Gesellschaft seiner Menschen.

Das Training für das Alleinbleiben folgt später, wenn der Welpe sich sicher fühlt. So vermeiden Sie, dass er das Alleinsein mit Angst verbindet.

Geduld in der Eingewöhnung

Die ersten Wochen prägen den Welpen. Mit Ruhe, klaren Abläufen und viel Verständnis findet er seinen Platz in der Familie. Geben Sie ihm die Zeit, die er braucht, und freuen Sie sich an den kleinen Fortschritten.

Bei Fragen zur Eingewöhnung, zur Gesundheitsvorsorge oder zur Entwicklung Ihres Welpen beraten wir Sie gern in unserer Praxis. Eine tierärztliche Untersuchung ersetzt dieser Ratgeber nicht.

Kurz erklärt

Häufige Fragen zu Der Welpe in der Familie

Ein großer Schritt für den Welpen

Beim Züchter war für den Welpen alles vertraut: die Menschen, die Geschwister, die Mutter, die Gerüche und Geräusche. Mit dem Umzug in sein neues Zuhause verändert sich für ihn von einem Tag auf den anderen fast alles.

Sicherheit durch Nähe

Ein Welpe beruhigt sich am schnellsten, wenn er seine neue Familie um sich hat. Die Anwesenheit vertrauter Bezugspersonen gibt ihm Halt, gerade in den ersten Tagen.

Der richtige Schlafplatz

Richten Sie den Schlafplatz des Welpen an einem ruhigen Ort ein, gern etwas geschützt in einer Ecke. Wichtig ist, dass dieser Platz ein Rückzugsort ist, an dem der Welpe in Ruhe gelassen wird.

Alle Familienmitglieder einbeziehen

Damit das Zusammenleben gelingt, sollten alle in der Familie an einem Strang ziehen:

Kinder und Welpen

Kinder und Welpen können wunderbare Gefährten werden. Wichtig ist, dass Kinder lernen, den Welpen behutsam zu behandeln und seine Ruhe zu respektieren. Begegnungen zwischen kleinen Kindern und dem Welpen sollten immer von Erwachsenen begleitet werden.

Wann sollte ich mit meinem Tier in die Praxis kommen?

Wenn Sie unsicher sind, Beschwerden länger anhalten oder sich der Zustand Ihres Tieres verschlechtert, sollten Sie Ihr Tier tierärztlich vorstellen. Im Zweifel beraten wir Sie gerne persönlich — vereinbaren Sie einfach einen Termin.

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Dieser Ratgeber ersetzt keine tierärztliche Untersuchung. Bei Beschwerden oder Unsicherheiten beraten wir Sie persönlich — vereinbaren Sie einfach einen Termin.

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