Vorteile der CO2-Laserchirurgie und Anwendungsbereiche — Ratgeber der Kleintierpraxis Cremlingen Hinweis: Dieses Bild wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt.

Der CO2 Laser ist ein chirurgischer Laser, der Gewebe durch Verdampfen schneiden oder abtragen kann. Er ist so präzise, dass er bei Bedarf nur ein paar Zell-Lagen entfernt, aber auch so stark, dass er ganze Tumore abtragen kann.

  1. Vorteile des CO2 Lasers
  2. Bei welchen Operationen wird der CO2 Laser eingesetzt?

Vorteile des CO2 Lasers

  • Minimierung von Blutungen: Während des Schneidens versiegelt der Laserstrahl kleinere Blutgefäße. So kann der Chirurg, ganz besonders in sehr gut durchbluteten Körperregionen (Maul/Nase/Hals/Pfoten/Perianal..) viel besser sehen und dadurch schneller und präziser operieren.
  • Weniger Schmerz: der CO2 Laser versiegelt auch Nervenenden und Lymphgefäße. Dadurch kommt es nach der Operation zu weniger Schwellung und Schmerz. Man braucht weniger Schmerzmedikation und die Tiere erholen sich schneller.
  • Geringeres Infektionsrisiko: Der CO2 Laserstrahl tötet Bakterien und hinterlässt dadurch steriles Gewebe. Der CO2 Laser arbeitet ohne direkten Kontakt – er wird einige mm entfernt vom Gewebe gehalten, auch das hilft keine Infektionserreger oder Tumorzellen zu übertragen.

Zusammengefasst kommt es bei CO2 Laser Operationen oft zu einer schnelleren Erholung der Tiere durch weniger Blutung, Schwellung und Schmerz. Teils verlaufen Laseroperationen auch schnell und das verkürzt die Narkosedauer. Viele Tiere laufen, fressen und spielen so wieder schneller.

Bei welchen Operationen wird der CO2 Laser eingesetzt?

Dermatologie:

  • Bowenoides in situ Karzinom (BISC)
  • Aktinische Keratose
  • Chronische Endstage Pododermatitis mit Pseudoballen
  • Refraktäre eosinophile Granulom v.a. der Zunge
  • Pigmentiere virale Plaques
  • Plattenepithelkarzinom
  • v.a. gutartige Tumore der Haut (z.B. Follikuläre Zyten und Tumore; Inklusionszysten; Talgdrüsenhyperplasie und Talgdrüsentumor…)
  • refraktäre Papillome
  • Calcinosis circumscripta
  • Feline Zystomatose der Zeruminaldrüsen (Ohr)
  • Manche Polypen oder Umfangsvermehrungen des Gehörgangs
  • Proliferative Otitis

Zähne:

  • Gingivektomie
  • Gingivitisbehandlung
  • Gingivostomatitis Behandlung
  • Odontogenes peripheres Fibrom (Epulis)
  • Tumore der Maulhöhle
  • Mucosahyperplasie (buccal/lingual)
  • Tissue Sculpting

Allgemeine Chirurgie:

  • Perianale Tumore
  • Gaumensegelkürzung (bei Brachycephalen)
  • Operationen am Penis
  • Operationen im Maul und an der Zunge (z.B. Tumore)
  • Operationen an der Nase oder Ohrmuschel
  • Allgemein Operationen bei stark durchblutete Tumore, Körperregionen

Augen:

  • Gutartige Lidrandtumore
  • Entfernung der Meibomschen Drüse
  • Distichiasis

Bei anhaltenden Beschwerden, Unsicherheiten oder einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens sollten Sie Ihr Tier in unserer Praxis vorstellen. Eine tierärztliche Untersuchung ersetzt dieser Ratgeber nicht.

Kurz erklärt

Häufige Fragen zu Laserchirurgie in der Tiermedizin

Vorteile des CO2 Lasers

Zusammengefasst kommt es bei CO2 Laser Operationen oft zu einer schnelleren Erholung der Tiere durch weniger Blutung, Schwellung und Schmerz. Teils verlaufen Laseroperationen auch schnell und das verkürzt die Narkosedauer. Viele Tiere laufen, fressen und spielen so wieder schneller.

Dermatologie:

Bowenoides in situ Karzinom (BISC); Aktinische Keratose; Chronische Endstage Pododermatitis mit Pseudoballen; Refraktäre eosinophile Granulom v.a. der Zunge

Zähne:

Gingivektomie; Gingivitisbehandlung; Gingivostomatitis Behandlung; Odontogenes peripheres Fibrom (Epulis)

Allgemeine Chirurgie:

Perianale Tumore; Gaumensegelkürzung (bei Brachycephalen); Operationen am Penis; Operationen im Maul und an der Zunge (z.B. Tumore)

Augen:

Bei anhaltenden Beschwerden, Unsicherheiten oder einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens sollten Sie Ihr Tier in unserer Praxis vorstellen. Eine tierärztliche Untersuchung ersetzt dieser Ratgeber nicht.

Wann sollte ich mit meinem Tier in die Praxis kommen?

Wenn Sie unsicher sind, Beschwerden länger anhalten oder sich der Zustand Ihres Tieres verschlechtert, sollten Sie Ihr Tier tierärztlich vorstellen. Im Zweifel beraten wir Sie gerne persönlich — vereinbaren Sie einfach einen Termin.

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