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Welpen wirken oft wie kleine Wirbelwinde, doch sie brauchen vor allem eines: viel Ruhe. Ausreichender Schlaf ist für die Entwicklung junger Hunde unverzichtbar und wird im Alltag leicht unterschätzt.
Warum Ruhe so wichtig ist
Im Schlaf verarbeiten Welpen die vielen neuen Eindrücke des Tages. Auch Wachstum und Erholung finden vor allem in den Ruhephasen statt. Junge Hunde schlafen daher einen großen Teil des Tages, weit mehr als erwachsene Hunde.
Anzeichen von Übermüdung
Ein übermüdeter Welpe wird oft nicht ruhiger, sondern fahriger. Mögliche Zeichen sind:
- Unruhe und Zappeligkeit,
- übersteigertes oder wildes Spielen,
- vermehrtes Beißen in Hände oder Gegenstände,
- Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen,
- Gereiztheit.
So unterstützen Sie die Ruhephasen
Bieten Sie Ihrem Welpen einen ruhigen, geschützten Schlafplatz an, an dem er ungestört bleibt. Planen Sie nach Spiel, Spaziergängen und neuen Eindrücken bewusst Ruhepausen ein. Vermeiden Sie eine Reizüberflutung mit zu vielen Aktivitäten an einem Tag.
Auch Kinder einbeziehen
Erklären Sie Kindern, dass ein schlafender Welpe nicht gestört werden darf. Junge Hunde brauchen ungestörte Ruhe, um sich zu erholen und das Erlebte zu verarbeiten.
Gut für die Entwicklung
Ein ausgeruhter Welpe ist ausgeglichener, lernt leichter und ist gesünder. Achten Sie daher von Anfang an auf eine gute Balance aus Aktivität und Ruhe. So legen Sie den Grundstein für einen ausgeglichenen erwachsenen Hund.
Ausführliche Informationen zu diesem Thema
Ein Welpe wechselt den ganzen Tag über zwischen Schlaf und Aktivität. Je jünger er ist, desto größer ist sein Schlafbedürfnis und er schläft mehrere Stunden am Stück. Wenn er hingegen wach ist, dann ist volle Action angesagt.
Das Schlafbedürfnis nimmt bis zur Pubertät etwas ab, aber auch erwachsene Hunde brauchen, abhängig vom Niveau der täglichen Beschäftigung, ziemlich viel Ruhe.
Ein Welpe hat kein Bedürfnis nach Bewegung sondern vielmehr nach Erlebnissen, zu Hause wie draußen gleichermaßen. Viele kurze Spaziergänge sind ausreichend, um dieses Bedürfnis zu erfüllen und sie sind darüber hinaus auch notwendig, damit der Welpe stubenrein wird. Beim Spaziergang bekommt er leichte körperliche Bewegung in Kombination mit vielen Eindrücken, was genau das ist, was der Welpe braucht, um sich geistig zu entwickeln. Wenn der Welpe etwas älter ist, kann man ihn auch mit einer kleinen Fährte, Leckerlis/Futtersuche auf dem Rasen oder durch das Spiel mit anderen Hunden beschäftigen. Die Sinne des Hundes anzusprechen ist das allerbeste Training für einen Hund!
Bei anhaltenden Beschwerden, Unsicherheiten oder einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens sollten Sie Ihr Tier in unserer Praxis vorstellen. Eine tierärztliche Untersuchung ersetzt dieser Ratgeber nicht.