Parodontitis bei Hund und Katze — KI-generiertes Symbolbild zum Ratgeber der Kleintierpraxis Cremlingen Hinweis: Dieses Bild wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt.

Die Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparats, also der Strukturen, die den Zahn im Kiefer verankern. Sie zählt zu den häufigsten Erkrankungen bei Hund und Katze und wird oft lange übersehen, weil die Tiere ihre Beschwerden verbergen. Dieser Ratgeber erklärt, wie eine Parodontitis entsteht und warum sie ernst zu nehmen ist.

Was der Zahnhalteapparat ist

Der Zahnhalteapparat befestigt die Zähne in der Maulhöhle. Er besteht aus dem Zahnfleisch, dem Kieferknochen und den feinen Fasern, die zwischen Knochen und Zahnwurzel verlaufen. Diese Strukturen geben dem Zahn seinen festen Halt.

Bei einer Parodontitis sind genau diese Strukturen entzündet. Schreitet die Entzündung fort, werden sie nach und nach abgebaut, und der Zahn verliert seinen Halt.

Wie Parodontitis entsteht

Auf den Zähnen bildet sich ein Belag aus Bakterien. Wird er nicht entfernt, verhärtet er zu Zahnstein. Die Bakterien reizen das Zahnfleisch, das sich entzündet. Diese zunächst oberflächliche Zahnfleischentzündung kann sich auf den Zahnhalteapparat ausweiten.

Mit der Zeit greift die Entzündung in die Tiefe und baut den Knochen und die Haltefasern ab. So entwickelt sich aus einer harmlosen Belagsbildung eine ernste Erkrankung. Eine gute Zahnpflege kann diesen Verlauf verhindern oder verlangsamen.

Mögliche Anzeichen

  • Mundgeruch,
  • gerötetes oder blutendes Zahnfleisch,
  • Zahnstein,
  • vorsichtiges Kauen oder das Meiden von hartem Futter,
  • vermehrtes Speicheln,
  • zurückweichendes Zahnfleisch,
  • lockere Zähne in fortgeschrittenen Fällen.

Warum die Erkrankung ernst zu nehmen ist

Eine Parodontitis ist schmerzhaft und kann zum Verlust von Zähnen führen. Da die Tiere weiterfressen, fällt sie den Haltern oft erst spät auf. Die ständige Entzündung belastet zudem den Körper.

In sehr weit fortgeschrittenen Fällen kann durch den Knochenabbau so viel Substanz verloren gehen, dass weitere Schäden am Kiefer entstehen. Im Oberkiefer kann ein Durchbruch in die Nasenhöhle entstehen, im Unterkiefer kann der geschwächte Knochen brechen. Das unterstreicht, wie wichtig eine frühe Behandlung ist.

Diagnose und Behandlung

Eine fortgeschrittene Parodontitis erfordert eine gründliche Zahnbehandlung in Narkose. Dabei werden Beläge entfernt und der Zustand jedes Zahns beurteilt. Röntgenaufnahmen sind wichtig, da ein wesentlicher Teil der Erkrankung unter dem Zahnfleisch liegt und nur so sichtbar wird.

Je nach Befund werden Zähne gereinigt und erhalten oder, wenn sie nicht mehr zu retten sind, entfernt. Ziel ist immer ein schmerzfreies, gesundes Gebiss. Welche Maßnahmen nötig sind, wird gemeinsam mit Ihnen besprochen.

Vorbeugung

Die beste Vorbeugung ist eine konsequente Zahnpflege. Dazu gehören regelmäßiges Zähneputzen mit geeigneter Zahnpasta, geeignete Kauangebote und regelmäßige Kontrollen in der Praxis.

So lassen sich Veränderungen früh erkennen, Schmerzen vermeiden und Zähne erhalten. Bei Mundgeruch, blutendem Zahnfleisch oder verändertem Fressverhalten sollten Sie Ihr Tier in unserer Praxis vorstellen. Eine tierärztliche Untersuchung ersetzt dieser Ratgeber nicht.

Kurz erklärt

Häufige Fragen zu Parodontitis bei Hund und Katze

Was der Zahnhalteapparat ist

Der Zahnhalteapparat befestigt die Zähne in der Maulhöhle. Er besteht aus dem Zahnfleisch, dem Kieferknochen und den feinen Fasern, die zwischen Knochen und Zahnwurzel verlaufen. Diese Strukturen geben dem Zahn seinen festen Halt.

Wie Parodontitis entsteht

Auf den Zähnen bildet sich ein Belag aus Bakterien. Wird er nicht entfernt, verhärtet er zu Zahnstein. Die Bakterien reizen das Zahnfleisch, das sich entzündet. Diese zunächst oberflächliche Zahnfleischentzündung kann sich auf den Zahnhalteapparat ausweiten.

Welche Symptome treten auf?

Mundgeruch,; gerötetes oder blutendes Zahnfleisch,; Zahnstein,; vorsichtiges Kauen oder das Meiden von hartem Futter,

Warum die Erkrankung ernst zu nehmen ist

Eine Parodontitis ist schmerzhaft und kann zum Verlust von Zähnen führen. Da die Tiere weiterfressen, fällt sie den Haltern oft erst spät auf. Die ständige Entzündung belastet zudem den Körper.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Eine fortgeschrittene Parodontitis erfordert eine gründliche Zahnbehandlung in Narkose. Dabei werden Beläge entfernt und der Zustand jedes Zahns beurteilt. Röntgenaufnahmen sind wichtig, da ein wesentlicher Teil der Erkrankung unter dem Zahnfleisch liegt und nur so sichtbar wird.

Wann sollte ich mit meinem Tier in die Praxis kommen?

Wenn Sie unsicher sind, Beschwerden länger anhalten oder sich der Zustand Ihres Tieres verschlechtert, sollten Sie Ihr Tier tierärztlich vorstellen. Im Zweifel beraten wir Sie gerne persönlich — vereinbaren Sie einfach einen Termin.

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Dieser Ratgeber ersetzt keine tierärztliche Untersuchung. Bei Beschwerden oder Unsicherheiten beraten wir Sie persönlich — vereinbaren Sie einfach einen Termin.

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