Hinweis: Dieses Bild wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt.
Als Hot Spot bezeichnet man eine plötzlich entstehende, eng begrenzte Hautentzündung. Die betroffene Stelle ist meist gerötet, nässend und für den Hund schmerzhaft oder stark juckend. Ein Hot Spot kann sich innerhalb weniger Stunden entwickeln.
Wie ein Hot Spot entsteht
Häufig steht am Anfang ein Juckreiz oder eine Reizung der Haut, etwa durch Parasiten, eine Allergie, verfilztes Fell oder Feuchtigkeit. Der Hund leckt, kratzt oder beknabbert die Stelle und schädigt so die Haut weiter. So entsteht rasch eine entzündete, nässende Wunde, die noch mehr juckt. Ein Kreislauf aus Lecken und Reizung beginnt.
Mögliche Anzeichen
- eine plötzlich aufgetretene, gerötete und nässende Hautstelle,
- Haarverlust im betroffenen Bereich,
- starkes Lecken oder Kratzen,
- Schmerzempfindlichkeit,
- verklebtes Fell rund um die Stelle.
Behandlung
Wir reinigen die betroffene Stelle, scheren das umliegende Fell, damit die Haut abtrocknen kann, und behandeln die Entzündung. Wichtig ist auch, dass der Hund die Stelle nicht weiter belecken kann, etwa mithilfe eines Halskragens. Zudem suchen wir nach der zugrunde liegenden Ursache des Juckreizes.
Warum die Ursache wichtig ist
Ein Hot Spot ist oft nur das sichtbare Zeichen eines anderen Problems. Wird die Ursache, etwa eine Allergie oder ein Parasitenbefall, nicht behandelt, treten leicht erneut Hot Spots auf.
Vorbeugung
Gute Fellpflege, ein wirksamer Parasitenschutz und das Behandeln von Allergien helfen, erneuten Hot Spots vorzubeugen. Trocknen Sie das Fell nach dem Baden oder bei Nässe gut. Beobachten Sie Ihren Hund und greifen Sie früh ein, wenn er sich auffällig kratzt oder leckt.
Der Hot spot (Synonym pyotraumatische Dermatitis oder„nässende“ Dermatitis) ist eine lokalisierte Entzündung oberflächlicher Schichten der Haut beim Hund.
Symptome
Hochgradiger Juckreiz führt zu intensivem Selbsttrauma (Lecken, Benagen, Kratzen) und somit innerhalb kürzester Zeit, oftmals innerhalb weniger Stunden, zu einer flächigen, gut abgegrenzten, geröteten und nässenden Hautveränderung teilweise mit Haarverlust.
Als Auslöser kommen Allergien, oft gegen Flohspeichel, Parasitenbefall oder Hautkontakt mit reizenden Substanzen in Frage.
Die Veränderungen können sehr schmerzhaft sein und treten bevorzugt bei langhaarigen Rassen bzw. Hunden mit dichtem Unterfell auf (z.B. Neufundländer, Bernhardiner, Golden Retriever, Rottweiler).
Betroffene Körperstellen sind typischerweise Kopf, Hals, Rumpf und Oberschenkelaußenseite.
Feuchtwarmes Klima begünstigt die Entstehung von Hot Spots.
Diagnose
Mittels eines Abklatschpräparates kann der Tierarzt den Schweregrad der Entzündung feststellen.
Therapie
Die Therapie besteht im Scheren der betroffenen Areale (falls noch Haare vorhanden sind), dem Reinigen mit milden Antiseptika/antibakteriellen Shampoos und dem lokalen Auftragen von juckreizhemmenden und hautberuhigenden Präparaten.
Bei ausgeprägtem Juckreiz oder Schmerzen ist die systemische Verabreichung eines kurz wirksamen Kortikosteroids in entzündungshemmender Dosis für ca. 1 Woche angebracht.
Die Einnahme von Antibiotika ist abhängig vom Schweregrad der Veränderungen, bei frühzeitiger Behandlung jedoch in der Regel nicht notwendig.
Auslösende und begünstigende Faktoren sollten entsprechend behandelt werden (z.B. Parasitenkontrolle).
Bei anhaltenden Beschwerden, Unsicherheiten oder einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens sollten Sie Ihr Tier in unserer Praxis vorstellen. Eine tierärztliche Untersuchung ersetzt dieser Ratgeber nicht.